Dettki GmbH

Barrierefreiheit: KfW mit neuem Förderprogramm

Veröffentlicht am 17.04.2012
Treppenhäuser, Türschwellen und schmale Gänge werden im Alter schnell zum unüberwindbaren Hindernis. Die KfW Bankengruppe überarbeitete deshalb Ihr Programm "Altersgerecht Umbauen" und greift damit Menschen unter die Arme, die heute schon an morgen denken.

Die KfW unterstützt den altersgerechten Umbau in folgenden Förderbereichen:

- Umbauten in Bad- und Wellnessräumen
- Gehwege zum Haus
- Umgestaltung der Raumaufteilung
- Überwindung von Treppen und Absätzen
- Bedienelemente und Hilfselemente von Treppen und Absätzen
- Bedienelemente und Hilfselemente
- Umgestaltung von Gemeinschaftsräumen.

Dabei werden zinsgünstige Darlehen bis zu 50.000 € pro Wohneinheit vergeben. Die Darlehenslaufzeit beträgt zwischen fünf und 30 Jahren mit einem festen Zinssatz für wahlweise fünf oder zehn Jahre.

Gütesiegel "Altersgerechtes Haus"
Auch für Vermieter lohnt sich ein Blick auf das Förderprogramm. Denn glaubt man den Schätzungen des Statistischen Bundesamtes, so wird sich die Zahl der in Deutschland lebenden Senioren in den nächsten zwei Jahrzehnten um mehr als eine Viertelmillion erhöhen. Deshalb gewinnen barrierearme Wohnräume immer mehr an Bedeutung. Seit kurzem gibt es sogar das Gütesiegel "Altersgerechtes Haus", dass vor allem bei Immobilienverkäufen oder bei Vermietungen von Bedeutung ist. Das Label wird von einem Sachverständigen vergeben. Er empfiehlt Maßnahmen um Barrieren abzubauen und überprüft deren Umsetzung.



Barrierefreies Bad - Teil 2

Veröffentlicht am 02.12.2011
Das Badezimmer ist mehr als nur ein Ort der täglichen Körperpflege - es ist gleichzeitig auch Ruhe- und Entspannungszone. Deshalb sollte das Badezimmer möglichst barrierefrei gestaltet werden, damit es in jeder Lebensphase selbstständig genutzt werden kann. Damit schaffen Sie die besten Voraussetzungen für ein altersgerechtes Wohnen und müssen später keine aufwendigen Umbauten mehr vornehmen.

Alles zum Greifen nah
Neben einer bodenebenen Dusche und einer großzügigen Raumfläche, ist es wichtig, dass sonstige Einbauelemente wie z.B. Spiegel oder Waschbecken im Sitzen und im Stehen genutzt werden können. Dazu müssen die Elemente eine geeignete Höhe haben oder zumindest höhenverstellbar sein. Der Waschtisch sollte so gestaltet sein, dass er auch mit dem Rollstuhl unterfahren werden kann und genügend Beinfreiheit bietet. Sämtliche Ablageflächen für Waschlotionen, Cremes oder Zahnpflege, sollten auch im Sitzen gut erreichbar sein. Der Spiegel am Waschplatz sollte entweder bis zum Waschbecken hinabreichen, oder kippbar sein, damit das Spiegelbild für alle Familienmitglieder gut sichtbar ist.

Die Armaturen müssen leicht bedienbar und einfach zu erreichen sein. Eine Sicherheitsmaßnahme, die nicht nur altersgerecht, sondern auch kindgerecht ist, ist die Thermostat-Armatur mit Heißwassersperre. Generell sollten Einhebelarmaturen verbaut werden, bei denen der Griff ergonomisch geformt ist. Eine sinnvolle Ergänzung ist eine Schlauchbrause zum Herausziehen, die beispielsweise das Haarewaschen und auch die Hausarbeit erleichtert.

Die Liste der Beispiele lässt sich noch weiter fortsetzen. Eine intelligente und vorausschauende Badplanung kommt der ganzen Familie entgegen, nicht nur Menschen mit Bewegungseinschränkung. Wir beraten Sie gerne rund um das Thema barrierefreies Badezimmer.


Barrierefreies Bad - Teil 1

Veröffentlicht am 21.11.2011
Im Voraus schon fürs Alter planen liegt voll im Trend – aber die wenigsten Immobilien sind mit einem barrierefreien Badezimmer ausgestattet. Dabei ist Selbstständigkeit im Alter ein hohes Gut und immer mehr Menschen wollen auch mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Kluge planen deshalb ihr Bad jetzt schon barrierefrei und müssen später keine komplizierten Umbauten mehr finanzieren.

Weitsichtige Planung
Barrierefrei planen bedeutet nicht, dass Sie schon Haltegriffe am Waschbecken und einen Klappsitz in der Dusche anbringen müssen. Es bedeutet vielmehr schlaues Planen, um in allen Lebenslagen selbstständig und mobil zu bleiben. Die Größe des Badezimmers ist dabei ein wichtiges Kriterium. Die Fläche sollte so groß geplant werden, dass sich auch ein Rollstuhlfahrer zwischen den einzelnen Badelementen ungehindert bewegen kann. Denn was nutzt das modernste Bad, wenn der Rollstuhl im Bad nicht wenden kann?

Bodenebene Dusche
Das wichtigste Element zur barrierefreien Gestaltung des Badezimmers ist die Waschmöglichkeit. Bodenebene Duschen sind schon lange Standard in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern. Wegen der vielzäligen Gestaltungsmöglichkeiten ist eine bodenebene Dusche mittlerweile praktisch und zugleich Designelement in privaten Badezimmern. Bodenebene Duschen sind nicht nur die perfekte Lösung für ältere und kranke Menschen, sondern verhindern auch dass Kinder stolpern. Eine Stufe ist praktisch nicht vorhanden. Dabei wird das Duschelement so in den Boden eingearbeitet, dass der Duschbereich normal gefließt werden kann. Der Ablauf befindet sich bei solchen Duschen meistens in der Ecke der Dusche. Ein eingearbeitetes Gefälle lässt das Duschwasser gut ablaufen. Zusätzlich werden zwischen Bad- und Duschbereich rutschhemmende Fliesen verlegt.

Um die Dusche ganz auf Ihre Bedürfnisse auszulegen und Tipps für Fördermöglichkeiten zu bekommen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.


Barrierefreies Umbauen: KfW-Kredit läuft 2011 aus

Veröffentlicht am 11.08.2011
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt Fördermittel für verschiedene Bauprojekte. Eines der Förderprogramme unterstützt barrierefreie Umbaumaßnahmen: ein Programm, dass für jeden hilfreich ist, der sich auch im Alter noch selbstständig in den eigenen vier Wänden bewegen will. Trotzdem soll das Programm bis Ende des Jahres auslaufen.

Barrierefreies Bad
Wer seinen Wohnraum schon in jungen Jahren altersgerecht umbaut, sichert sich auch im Alter einen hohen Wohnkomfort. Vor allem im Badezimmer können unnötige Stolperfallen und Rutschgefahren abgebaut werden. Dabei ist eine moderne, bodenebene Dusche nicht nur altersgerecht, sondern verhindert auch dass Kinder stolpern. Als Übergang vom Duschbereich zur Bodenfläche sind rutschhemmende Fliesen optimal. Umsetzen konnte man solche oder ähnliche Baumaßnahmen bisher mit dem staatlichen Förderprogramm "Wohnraum Modernisieren – Altersgerecht Umbauen" der KfW Förderbank. Doch das soll nächstes Jahr nicht mehr weitergeführt werden.

Kritik von allen Seiten
Dabei werden barrierefreie Wohnräume in Zukunft immer notwendiger gebraucht. Eine aktuelle Studie vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung belegt, dass es bald eine erhöhte Nachfrage nach altersgerechten und barrierefreien Wohnungen geben soll. Schuld sei der demografische Wandel, der besagt, dass immer mehr ältere Menschen in Deutschland leben als jüngere.

Zwar werden jetzt schon Stimmen laut, die dazu anregen vergleichbare Fördermöglichkeiten zu schaffen, doch wie und ob es weitere Unterstützung geben wird, steht noch in den Sternen. Wer also sowieso plant, die eigenen vier Wände fit für die Zukunft zu machen, sollte sich schnell entscheiden.




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