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Keine Lieferengpässe bei Strom und Gas

Veröffentlicht am 13.02.2012
Am 12. Februar berichtete die „Welt am Sonntag“ dass der Bund einen heimlichen Krisenstab für die Energieversorgung einberufen hätte weil es Versorgungsengpässe gibt. Doch die Bundesregierung dementierte das: „Die derzeitige Versorgungssituation mit Strom in Deutschland ist angespannt, aber stabil", erklärte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Sonntag in Berlin. Es gibt keinen Krisenstab, allerdings sei es "selbstverständlich", dass das Ministerium "im regelmäßigen Kontakt mit den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur steht". Das sei "übliches Verwaltungshandeln".

Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) teilte sogar mit, dass Deutschland selbst während der aktuellen Kältephase Strom ins Ausland exportiert. An Stromknappheit ist deshalb nicht zu denken.

Einzig und allein im Gasbereich gab es Fälle, bei denen einzelne Kunden nicht mit der vertraglich festgelegten Gasmenge beliefert wurden. Wegen der extremen Kältesituation in Russland, lieferte die russische Gazprom in den vergangenen Tagen weniger Gas nach Europa, weil zuerst der erhöhte Bedarf im eigenen Land gesichert werden musste. Russland will aber im Notfall seine unterirdischen Gasspeicher anzapfen, damit die Versorgung weiterhin stabil bleibt. Auf dem Strommarkt sind solche Engpässe bisher nicht bekannt und die Verbraucher müssen sich keine Sorge um die Strom- und Gasversorgung machen.




Strom wird wieder teurer

Veröffentlicht am 24.01.2012
Laut Verbraucherportalen haben knapp ein Drittel der Grundversorger Preiserhöhungen für Februar und März angekündigt, Tendenz steigend. Bundesweit sind davon 10 Millionen Haushalte betroffen, die mit Mehrkosten von durchschnittlich 3,4 Prozent rechnen müssen. Die Stromrechnung eines Vier-Personen-Haushalts mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden steigt damit um knapp 34 Euro pro Jahr.

Höhere Netznutzungsentgelte
Schuld an der Strompreiserhöhung sind vor allem die Netznutzungsentgelte, die um 0,47 Cent brutto pro Kilowattstunde gestiegen sind. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Preise für die Netznutzung damit um durchschnittlich 5 Prozent erhöht. Diese Preiserhöhung ist zwar schon seit Oktober letzten Jahres bekannt, doch es handelte sich um vorläufige Werte, die erst Anfang 2012 verbindlich wurden. Deshalb ist damit zu rechnen, dass in den kommenden Monaten noch weitere Grundversorger die Preise erhöhen.

Sonderkundenumlage
Die höheren Netznutzungsentgelte sind unter anderem, auf die von der Bundesnetzagentur beschlossene Sonderkundenumlage zurückzuführen. Ziel dieser Sonderkundenumlage ist es, dass Unternehmen kein Nutzungsentgelt mehr bezahlen, wenn sie jährlich mindestens 7.000 Benutzungsstunden aufweisen und mehr als zehn Gigawattstunden Strom verbrauchen. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist diese Regelung für Kunden und Energieunternehmen unzumutbar. Denn die Entlastung der energieintensiven Unternehmen, führt dazu dass mittelständige Unternehmen, Kleinbetriebe und die Privathaushalte die fehlenden Einnahmen jetzt wieder ausgleichen müssen.


Wer richtig heizt, spart Geld

Veröffentlicht am 16.01.2012
Der klirrende Winter lässt zwar noch auf sich warten, aber für Ihren Geldbeutel und für die Umwelt lohnt es sich trotzdem die Heizkosten zu senken. Mit den folgenden Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie beim Heizen sparen können.

Wird es draußen kalt, wird die Heizung drinnen hochgedreht. Dabei spart schon ein Grad weniger in der Wohnung knapp sechs Prozent Energie und somit Kosten. Wer also den Pullover auszieht, weil es zu warm ist, sollte lieber den Heizkörper runterdrehen. Besonders hilfreich sind Energiesparregler an jedem Heizkörper. Per Zeitschaltuhr wird die Heizung automatisch nach oben oder nach unten geregelt, sodass die Temperatur konstant gehalten wird.

Wie warm soll es sein?
Energieberater raten zu 20 Grad im Wohn- Ess- und Arbeitszimmer und zu 22 Grad im Badezimmer. Das Schlafzimmer darf mit 16 bis 18 Grad ruhig etwas kühler sein, denn im kühlen Raum schläft es sich bekanntlich besser. Grundsätzlich sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad liegen, weil sonst die Wände zu stark abkühlen. Selbst wenn Sie zum Winterurlaub aufbrechen, sollte die Wohnung nie ganz auskühlen. Die maximale Untergrenze liegt bei 12 Grad. Wenn es kälter wird, droht Schimmelbefall und beim erneuten Aufheizen wird unnötig viel Energie verbraucht.

Raus mit der verbrauchten Luft
Auch im Winter sollte regelmäßig gelüftet werden. Wer das Fenster nur kippt, verschwendet zu viel Energie und die Feuchtigkeit im Raum wird nur langsam abtransportiert. Besser ist es das Fenster weit zu öffnen und gleichzeitig die Heizkörperventile zu schließen. Besonders im Schlafzimmer, im Bad und in der Küche bildet sich durch Kondenswasser schnell Schimmel, wenn nicht konsequent gelüftet wird. Als Faustregel gilt: Drei bis viermal täglich fünf bis zehn Minuten Stoßlüften.


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